Seminare und Gruppen für Männer

mit Dr. Dieter Teschke

Seit fast 30 Jahren arbeite ich mit Männern unterschiedlicher Herkunft, Alters, Berufes und Familienstandes, einzeln, in Gruppen, in Seminaren und Visionssuchen in der Toskana. In vielen tiefen Begegnungen über all die Jahre hat es mich immer wieder begeistert, wie viel Kraft und Kompetenz in jedem Einzelnen stecken, mich hat berührt, wie groß die Bereitschaft zu spontanem Mitgefühl und praktischer Solidarität ist, und es hat mich betroffen gemacht, von Sinnverlust, Erschöpfung und Einsamkeit zu hören. Und ich habe von den Männern gelernt, wie vielfältig, bunt und lebendig Männlichkeit sein kann.

Mann-Sein heute

Bei der Arbeit körperlich und mental leistungsfähig, unter Freunden gut drauf und abgeklärt, zu Hause liebevoll und zugewandt ... tagtäglich versuchen wir Männer, solchen und weiteren Ansprüchen an „richtiges“ Mann-Sein zu genügen und uns daran abzuarbeiten. Wir tun unser Bestes. Aber tut uns das gut? Was haben wir davon? Wann sind wir in unserem Handeln fremd-bestimmt (= d.h. einer Erwartung an Mann-Sein nachzulaufen) und wann selbst-bestimmt (= d.h. seinem Eigen-Sinn zu folgen)? Was bewirkt den Unterschied und woran merken wir das?

Gefühle und Verstand

Lange galt „Gefühle zu haben“ als unmännlich, sie waren irrational, unberechenbar und oft störend. Angestoßen durch die Forschungen in der Neurobiologie in den letzten 30 Jahren zeigt sich immer mehr, dass Gefühle viel mehr menschliches Verhalten bestimmen als Kognitionen. Sie sagen uns, was uns gut tut und was nicht, was uns fördert und was überfordert, was unsere Energie blockiert und was sie fließen lässt, wie der Kontakt mit unserem Gegenüber ist und was wir von ihm brauchen. Kurz: sie sind der Königsweg, seine tieferen Bedürfnisse zu erkennen.

Bewusstheit

Es gibt also viele vernünftige Gründe, sich seiner Gefühle bewusst zu sein. Dazu nehmen wir uns in all der Arbeits- und Alltagsbewältigung meist wenig Zeit. Problematisch wird es vor allem, wenn wir zu wenig auf sie hören, sie missachten oder notfalls mit Hilfe von Stimulantien wegdrücken. Natürlich gibt es auch gute Gründe, mal nichts fühlen zu wollen, weil: zu viel Arbeit, zu viel Frust, zu viel Schmerz. Das ist vorübergehend verständlich, aber auf die Dauer wird dadurch unsere gesamte Vitalität eingeschränkt, auch die Fähigkeit zur Freude oder zur Leidenschaft (typisch für Depressionen oder Burnout). Es bleibt ein „funktionieren“ statt zu „leben“.

Wann ist der Mann ein Mann?

7 Thesen von Dr. Dieter Teschke nach 30 Jahren Männerarbeit

Einführung
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Erste These
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Zweite These
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Dritte These
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Vierte These
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Fünfte These
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Sechste These
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Siebte These
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Zusammenfassung
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